Montag, 26. Mai 2008

Bangladesh und warum es in Nepal viel geiler ist

Gestern, am Tag des Herrn, erreichten meine holde Maid wieder das geheiligte Land nach einer Woche in der heissen Hölle Dhakas, die mit ihren 15 Mio Menschen und 600.000 Rikschaws einen radikal darwinistischen Strassenverkehr in der Hauptstadt des dichtbevölkerten Staates der Welt bei dapfbadähnlichen 40° bildet. Nebst verhungernden Menschen vor futuristischen Regierungsgebäuden ist das Land perfekt um uns auf unsere Zukunft als Celebreties und Herrscher dieser noch zu unterwerfenden Latifundien vorzbereiten weil jeder Tourist dort etwas ziemlich aussergewöhnliches ist. Man wird von einer zähen Groupie-Masse umringt, fotografiert und von allen begafft sobald man öffentlichen Ruam betritt. Einige wenige trauen sich sogar mit den Worten "What is your country?" in Kontakt zu treten und eigentlich geht einem das ja nach dem zehnten oder so schon recht kräftig am Arsch vorbei, aber sie sind halt so lieb die ausgemärgelten Gsichter und man will ja keinen blöd sterben lasen und erklärt zum zwanzigsten mal, dass es AUSTRIA ind EUROPE ist und nicht das andere. Andere leden dich und deine Familie und deiner Kinder und Kindeskinder zum Tee ein, aber der Mann von Welt verabschiedet sich mit einem lässigen "Servus" um an der nächsten Ecke sein Geld an die beste aller Frauen weiterzugeben, die es dem Nachwuchs eines gliederlosen Körpers im Rollwagerl als Ersatz für die Familienbeihilfe zusteckt...Eigentlich recht schirch sowas...und jeden Abend ist man dehydriert am Ende seiner Kräfte wieder in seinem verlausten Hotelzimmer um sich von besagter besten Frau Kakerlaken vom Rücken kratzen zu lassen...Lang leben die 25° und unser feines Heim in Kathmandu, wo die Speisekarte neben Dhalbaht auch internationale Speisen wie Sushi und Schnitzel und Pizza und Steak bereithält und die Putze sich 2x mal die Woche die Finger wund schrubbt.

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

na wos is?

stadschauad?

dafür dass ich da jeden fuckin day reinschau sollte mir wohl mehr geboten werden...

herzlichst, dein
"wir können deutschland höchstens einen blasen, nie schlagen" - herbert