Montag, 10. März 2008

south of nowhere island

also um es kurz zu machen, wir sind abgestuertzt. so iene kleine tschesn fuer 10 leute sollte uns von puntas arenas nach puerto williams bringen, aber leider sind die propeller irgendwann abgefallen und der himmel wurde ploetzlich rot und wir sind auf einer kleinen insel irgendwo am suedlichen ende der welt, kurz vor der antarktis abgestuerzt. schade. nachdem wir die toten am grill geworfen haben wurde gelst und ich durfte wegen meiner tollen "ueberlegens" campingausruestung alle anderen auch fressen, weil die ja eh im regen nass geworden waeren im regen. also ich geh da so rum auf der einsamen insel und find ein haus auf dem "restaurante", "english spoken" und "abierto" steht und ziehe und druecke und ruettle an der tuer und musste steinchen ans fenster werfen um ueberhaupt eingelassen und mit den klingenden worten "¿blablabla blabla?" begruesst zu werden. nach 2 minuten gehampel gabs dann statt einer karte ungefragterweise nur "essen" - das einzige menu. die hexe hat mich dann noch 20minuten vllgelabert von wegen polizei und ich hab ja nix verbrochen, bin dann aber doch unter angabe meiner geplanten marschrichtung "abmelden" gegangen. mit sack und pack und 20 kilo am buckel wappelte ich also mit einem hauch von landkarte ganze fuenf tage als einziger mensch durch die 1000m hohen berge der insel navarino am rande des abgrundes der scheibenwelt. so richtige wege gibt es hier nicht sondern mehr 2km weite anhaltspunkte und so bin ich 60km vllkommen weglos durch saftige wiesen, morastige suempfe, dichte urwaelder (DAS IST VIELLEICHT GSCHISSN) und immense steinhalden tagelang von jedem zivilisationszeichen entfernt gewatet um mein zelt und mein kocherlein taeglich an einem anderen bergsee aufzuschlagen. die bilder sind leider farblos und trocken im vergleich zum erlebten, also kann ich nur jedem ambitionierten wandersmann eine reise zu den wilden nach feuerland vorschlagen.


die primitiven bewohner dieser insel sind sehr freundlich, auch wenns ausser "wellblech aufs dach nageln" oder "alte verpleschen" wohl hier recht wenig zu tun gibt. das verlassen selbigen eilandes laeuft wie folgt ab: man stelle sich abends nach der zeit fuers pub"pub" an den hafen und schaue fuer 2-4 stunden recht interssiert und frage JEDEN seemann ob er denn mit seiner nussschale gedenkt fort zu fahren und gegen tausch schoener muscheln gewillt ist einen mitzunehmen. dieser antwortet in uebersetzter blabla-sprache "komm mal morgen wieder vorbei oder wenn das wetter besser ist oder leck mich doch" und mit etwas glueck erspart man sich die 5 km 2 grad warme schwimmstrecke in den norden zum anderen stamm die dann dafuer sogar eine busanbindung hat. also echt noch was fuer abendteurer.

3 Kommentare:

Anonym hat gesagt…
Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.
Anonym hat gesagt…

voll der schbam hier.

wenn du kommst ist der stinkerte andi auch da. was sagst?

bring mir bitte so einen eingeborenen mit.

Anonym hat gesagt…

oasch kazilar, geh sterben