Montag, 24. März 2008

meine vergangenen tiefseeabenteuer

gestern war ich falschrimspringen. und am tiefsten punkt des meeres ueberhaupt. ach ja, am monad war ich auch. echt. siehe fotos. sonst ist nix passiert ausser halt ein bissl wandern und tote kuehe grillen und drei tage booti fahrn. freu mich schon aufs heimkommen und vor allem auf nepal. ich gruesse an dieser stelle recht herzlich alle aus der 6b, meine eltern, meine schwester und die ganze familie und alle die mich kennen. besonderer dank gilt meinem baby das schon (gefaelligst) sehnsuechtig in nepal zappelt und sich wie ein seehund auf meine niederkunft freut. sie hat die zeit sehr brav ueberstanden und ist immer an meiner seite gewesen. darling, ich lebe dich.

Montag, 10. März 2008

south of nowhere island

also um es kurz zu machen, wir sind abgestuertzt. so iene kleine tschesn fuer 10 leute sollte uns von puntas arenas nach puerto williams bringen, aber leider sind die propeller irgendwann abgefallen und der himmel wurde ploetzlich rot und wir sind auf einer kleinen insel irgendwo am suedlichen ende der welt, kurz vor der antarktis abgestuerzt. schade. nachdem wir die toten am grill geworfen haben wurde gelst und ich durfte wegen meiner tollen "ueberlegens" campingausruestung alle anderen auch fressen, weil die ja eh im regen nass geworden waeren im regen. also ich geh da so rum auf der einsamen insel und find ein haus auf dem "restaurante", "english spoken" und "abierto" steht und ziehe und druecke und ruettle an der tuer und musste steinchen ans fenster werfen um ueberhaupt eingelassen und mit den klingenden worten "¿blablabla blabla?" begruesst zu werden. nach 2 minuten gehampel gabs dann statt einer karte ungefragterweise nur "essen" - das einzige menu. die hexe hat mich dann noch 20minuten vllgelabert von wegen polizei und ich hab ja nix verbrochen, bin dann aber doch unter angabe meiner geplanten marschrichtung "abmelden" gegangen. mit sack und pack und 20 kilo am buckel wappelte ich also mit einem hauch von landkarte ganze fuenf tage als einziger mensch durch die 1000m hohen berge der insel navarino am rande des abgrundes der scheibenwelt. so richtige wege gibt es hier nicht sondern mehr 2km weite anhaltspunkte und so bin ich 60km vllkommen weglos durch saftige wiesen, morastige suempfe, dichte urwaelder (DAS IST VIELLEICHT GSCHISSN) und immense steinhalden tagelang von jedem zivilisationszeichen entfernt gewatet um mein zelt und mein kocherlein taeglich an einem anderen bergsee aufzuschlagen. die bilder sind leider farblos und trocken im vergleich zum erlebten, also kann ich nur jedem ambitionierten wandersmann eine reise zu den wilden nach feuerland vorschlagen.


die primitiven bewohner dieser insel sind sehr freundlich, auch wenns ausser "wellblech aufs dach nageln" oder "alte verpleschen" wohl hier recht wenig zu tun gibt. das verlassen selbigen eilandes laeuft wie folgt ab: man stelle sich abends nach der zeit fuers pub"pub" an den hafen und schaue fuer 2-4 stunden recht interssiert und frage JEDEN seemann ob er denn mit seiner nussschale gedenkt fort zu fahren und gegen tausch schoener muscheln gewillt ist einen mitzunehmen. dieser antwortet in uebersetzter blabla-sprache "komm mal morgen wieder vorbei oder wenn das wetter besser ist oder leck mich doch" und mit etwas glueck erspart man sich die 5 km 2 grad warme schwimmstrecke in den norden zum anderen stamm die dann dafuer sogar eine busanbindung hat. also echt noch was fuer abendteurer.

Montag, 3. März 2008

ok, i can do better

vorweg: ich liebe alle daheimgebliebenen und das hier ist explizit nur ueber die pinguin-menschen.
hier im sueden patagoniens kann die darwinistische theorie anhand der seltenen spezies der "homo zurueckgeblibenensis" bzw der "homo regressivio" eindeutig wiederlegt werden. seitlich ist je eine skizze eines maennlichen und weiblichen exemplars abgebildet. bemerkenswert ist, dass jedes weibchen eine warze in irgendeiner form mitten in der fresse picken hat. vornehmlich gerne platzieren sich diese zierlichen mitessen von etwa 3 cm durchmesser auf der oberlippe oder allgemein im lippenbereich. die meisten maennchen saufen wie die loecher in ermangelung anregender weibchen und ueberhaupt irgendwelchen sinnvollen taetigkeiten. das durchschnittliche weibchen besteht aus rund 100kilo, was an der ausgewogenen ernaehrung und dem hauptnahrungsmittel "hamburguesa con mayo" liegt. auch die beliebten produkte der offenichtlich gesunden marke "nutra buen" tragen ihres dazu bei. das kann nicht am stoffwechsel liegen dass ALLE so sind!!!
ein gemischter salat besteht aus tomaten gemischt mit ein paar salatblaettern. ich mein - hier waechst auch ncihts. wenn diese kolonien (etwa 1000km von jeder zivilisation - pinguine in der antarktis als zivilisation ausgenommen) vom nachschub des mutterlandes per schiff abgeschnitten wuerden, gaebs nur mehr rote rueben, ein paar kuehe, gras und dreck auf die teller. erstaunlicherweise schaffen es nicht mal die kuestenstaedte FISCH in nennenswertren mengen auf den tisch zu bringen. erstaunlicherweise liegt der durchschnittliche mann mit etwa 80kilo weit unterhalb der kinderwerfenden weibchen, wobei es ihm aber an zurueckgebliebenheit nicht mangelt. wesen, die in erste welt laendern als arbeitsunfaehige sozialhilfeempfaenger vom system getragen werden, betreiben hier touristoffices. aber auch nur, weil die pinguine gerade NOCH ein bisschen belaemmerter sind. die koerperformen kann man leicht in 4 kategorien einteilen, wobei meist nur der kopf und die beine sich besinders vom rest abheben. die meisten sind sowohl auf die weibchen als auch auf die maennchen anzuwenden und lehnt sich in entfernter form an das modell "tonne" an. es ist weitgehend raetselhaft, warum sich die oertliche polulation selbst erhalten kann, wahrscheinlich schickt zentral-chile mitsamt der verdorbenen care-pakete auch immer ein paar findelkinder mit runter, damit hier irgendwer auch brav weiterhin die schiffe putzen kann und, hmm, ja ich glaub sehr viel mehr gibts dann auch hier nicht zu tun. morgen flieg ich noch weiter suedlich nach puerto williams. quasi ans ende der welt. dort kommt man nur mehr schwimmend hin, weil sich noch kein oeffentlicher verkehr ausgebildet hat, oder auch nur annaehernd lohnen wuerde. die abhaengigkeitskette vom norden wird dort fortgefuehrt - also kommen da unten nur mehr die komplett hirnverbrannten findelkinder hin. und die paaren sich dort wahrscheinlich auch schon mit pinguinen...

Kalt und immer kaelter

Ich weiss meine Blogs werden fad. Die viele schoene Landschaft und die netten Tierfotos...Acuh sehr kalt, auch sehr schoen. Ich wollt eine Studie ueber das Verhaeltnis der Einwohnerdichte und damit verbundener Inzucht ueber die Menschen schreiben, verbleibe jedoch aufgrund mangelnder Froehlichkeit und Bloedellaune, die ja bekanntlich am komplementaeren Platz dieses Erdballs weilt, mit freundlichen Gruessen und netten Fotos von Hunden, Pinguinen, Straussen und Adlern.